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Kommentar schreiben in Blogs! Sinnvoll oder Überflüssig?

Der Beitrag “Kommentar schreiben in Blogs! Sinnvoll oder Überflüssig?” ist meine Teilnahme zur bis zum 27.04.2014 dauernde Blogparade “Wann und warum kommentierst du einen Blogartikel?” von Robert Weller (toushenne – the Sozial Media Gym). Robert ist der Meinung, dass sich das Kommentieren in Blogs für beide Seiten lohnt. Wegen der mittlerweile zu Ende gegangenen Blogparaden über Kommentare und gute Blogartikel will er den momentanen Fahrtwind zu dieser Thematik ausnützen. Also lasse ich mich nun im Wind treiben wie ein Drachen.

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Wann kommentiere ich einen Artikel?

Wenn ich auf Blogartikel stoße kommentiere ich entweder sofort oder gar nicht. Früher habe ich manchmal die Blogs erst als Lesezeichen abgespeichert, weil ich gerade keine Zeit oder Lust zum Kommentar schreiben hatte. Aber später hatte ich dann auch keine richtige Lust mehr und es gab schon einige neue Lesezeichen oder der Blogbeitrag ging unter. Ich kommentiere, wenn ich etwas zum Thema zu sagen habe. Theoretisch könnte ich fast immer einen Kommentar schreiben, aber oft lasse ich es bleiben. Ich will nicht zu den Leuten gehören, die man ständig auf allen möglichen Blogs in den Kommentaren antrifft. Ebenso will ich auch kein Alleinunterhalter in dem Blog sein. Wenn ich nach Wochen mal wieder auf einen schon vorher besuchten Blog gehe und ich sehe mich immer noch bei den “10 letzten Kommentaren” dann trete ich in der Regel sehr stark auf die Blogkommentar-Bremse.

Warum kommentiere ich einen Artikel?

Ich kommentiere wenn ich etwas zum Thema zu sagen haben. Und zwar ganz alleine aus dem Grund, weil ich etwas zu sagen habe. Gerne auch mal einen oder mehrere Denkanstöße gebe. Ich betreibe keinen Linkaufbau mit Kommentaren, ich will auch keine Besucher über die Blogkommentare erhalten, auch die Bekanntheit meines Namens oder Blogs will ich damit nicht erhöhen. Kommentar-Abo als RSS Feed oder per E-Mail mache ich keines. In der Regel bekomme ich es also nicht mit, wenn jemand auf meinen Kommentar eine Antwort schreibt. Ich will nun mal nicht den ganzen Tag vor dem Computer abhängen, da muss man gewisse Regeln setzen.

Wann kommentiere ich einen Artikel nicht?

Ich kommentiere nicht, wenn man sich erst einmal irgendwo anmelden muss. Oder wenn ein unleserliches Captcha mich fast zum Amoklauf bringen würde.

Wie gehe ich mit Kommentaren in meinem Blog um?

Auf meinem Blog gehe ich in der Regel auf Kommentare ein, wenn sie nach einer Antwort “schreien”. Es kann aber auch sein, dass mal etwas untergeht. Das ist dann keine Absicht. Zur Zeit landen die E-Mail zu den Kommentaren noch im E-Mail Ordner, in dem auch viele andere Mails landen. Ich betreibe in der Regel auch keine URL-Zensur. So lange gegen keine BRD-Gesetze auf der Homepage verstoßen wird oder die Domain mir aus anderen Gründen nicht gefällt ist es mir egal wohin gelinkt wird. Egal, ob zu einem Blogger-Blog oder zu einem Lollipop-Versand oder zu sonst was.

Sinnvoll oder Überflüssig?

Für den Linkaufbau sind meiner Meinung nach Blogkommentare total überflüssig. Wer gerne Besucher von anderen Blogs abholen will, der kann gerne täglich auf Blogkommentartour gehen. Mir wäre das viel zu anstrengend. Wer dadurch bekannt werden will, der kann es auch gerne machen. Wäre mir auch zu anstrengend. Ich lege auf Bekanntheit, die mir wohl kein Geld einbringt, auch keinen Wert.

Blogparaden-Teilnehmer

Haben Sie auch an dieser Blogparade teilgenommen oder haben Sie schon mal einen Beitrag über Ihr Kommentarverhalten in Ihrem Blog veröffentlicht, dann senden Sie mir doch einen Trackback/Pingback. Es werden nur Trackbacks/Pingbacks ohne “rel=’nofollow’” freigeschaltet.

Soziale Netzwerke

Wenn Sie gerne Blogbeiträge in den sozialen Netzwerken teilen, dann dürfen Sie bei mir sogar alle Bilder und Fotos verwenden. Es besteht keine Abmahngefahr bei Verwendung der Bilder und Fotos in Zusammenhang mit meinem Blogbeiträgen. Die Blogbeitrag-URL muss mit angegeben werden. Missbrauch meiner Texte, Bilder und Fotos führt zu kostenpflichtigen Abmahnungen.


5 Kommentare

2 Pings

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  1. Hans

    Hallo Rainer,

    Captchas sind zu Weilen ein echtes Ärgernis, und mehr als zwei Versuch unternehme ich meist nicht. Ich glaube, dass mancher Blogger mehr Kommentare hätte, wenn er diese Captchas abstellen würde. Erst recht, wenn Beiträge auch noch freigeschaltet werden müssen.

    Wünsche Dir noch nen schönen Tag

    HG Hans

  2. Alex L

    Hi Rainer,
    wir kennen unsere eigenen Meinungen zum Kommentieren bereits und ich möchte mich nicht immer wiederholen, indem ich sage, dass ich gerne und viel auf anderen Blogs unterwegs bin und kommentieren. Deines gehört inzwischen auch dazu und ich bin froh, dass du es zulässt, denn deine Artikel ja sehr interessant sind.

    Ich kommentiere recht rasch, wenn ich etwas zu sagen habe und komme auf diesen Blog wieder, wenn geantwortet wurde, kommentiere dann nochmals, bis das Thema mehr oder weniger erledigt ist.

    Auch in Zukunft werde ich viel kommentieren und schliesslich hole ich dadurch einen Teil der Besucher ab. Über Google kommen auf Internetblogger.de nur 36% der Besucher, der Rest sind Blogger-Freunde und Direkte Besucher. Mal sehen, wie sich diese Verhältnisse in Zukunft ändern werden. Aber ich kommentiere trotzdem fleissig weiter :).

  3. Lumi

    Captcha ist des einen Schutz des anderen Ärgernis. Ich hatte auch schon Zeiten, bei denen ich das Captcha abgeschaltet hatte, allerdings nach einigen 100 Spam-Kommentaren es dann auch schnell wieder eingeschaltet habe.
    Ich kommentiere auch nur, wenn ich etwas sinnvolles zu sagen habe, oder ich zumindest denke, dass es sinnvoll ist :-)
    Mir sind auch wenig gute Kommentare lieber als massenhaft “Toller Beitrag”, “Cool” oder andere nutzlose Bemerkungen.

  4. Rainer Safferthal

    Hans:

    Bei den unleserlichen Captchas vermutlich ganz sicher. Ich gebe nach 2 Fehlversuchen auf. So wichtig ist mir das Kommentare schreiben auf den Blogs auch wieder nicht.

    Lutz:

    Ja, ich kenne deine Meinung zum Kommentieren. Aber man könnte das auch optimieren. Aber den Vorschlag habe ich dir schon vor Monaten gemacht. Aber dieser Vorschlag stoß, wie so viele Vorschläge von mir, auf taube Ohren.

    Lumi:

    Es gibt doch diese unleserlichen Captchas, die sind für viele ein Ärgernis. Man könnte doch auch ein leserliches einbauen. Oder bekommt der Blogger dann trotzdem noch viel Spam? Ich hatte bis jetzt nur ein paar Spam-Trackbacks.

    Ich will auch nicht damit bekannt werden, dass ich ständig auf allen möglichen Blogs kommentiere. Die Gefahr den Status “Wichtigtuer” und “C-Promi” zu bekommen ist mir da viel zu hoch. Ist wie mit den ganzen Promis, die immer wieder ständig im Fernsehen zu sehen sind. Mich nervt das zum Beispiel. Könnte doch auch in der Blogszene so sein.

  5. Robert Weller

    Hallo Rainer,
    da ich es bisher noch nicht gemacht habe und die Blogparade heute endet möchte ich mich auf diesem Wege ganz herzlich für deinen Beitrag bedanken!

    Viele Grüße,
    Robert

  1. Tagesgedanken

    Wann und warum kommentiert man einen Blogartikel?

    Lohnt sich das Kommentieren von anderen Blogs und wann kommentiert man und warum? Ist es wichtig zu kommentieren oder kommt man auch ohne aus? Kommentiert man der Vernetzung wegen oder ist es tatsächlich Interesse? Ich möchte euch meine Beweggründe etw…

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